Wichtige Lebensenergie

Wie wichtig Lebensenergie ist, bemerken wir oft erst, wenn sie nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht. 

Alles verbraucht Energie. Was, wenn nicht genug Energie zurückkommt oder kein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht?

Werden Sie sich dessen bewusst, wie der Energielevel das Leben steuern kann.

Sorgen, Konzentration, Gedanken machen: es verbraucht Energie - Numalytic-Methode

Gedanken

Das Denken verbraucht Energie. Wer über den Tag konzentriert sein muss, wird das wissen. Viele Sorgen, die sowohl den Kopf als auch die Emotionen beschäftigen, sind Energiefresser.  Die eine Person kann dies leicht abschütteln und ausgleichen. Jemand anderes braucht mehrere Stunden oder Tage dafür.

 

Alltag, Arbeit und körperliche Bewegung verbraucht Lebensenergie - Numalytic-Methode

Bewegung

Manche können sich leicht zu sportlichen Übungen oder Leistungen aufraffen, anderen fehlt der Antrieb für die kleinste Bewegung. Wer über wenig Energie verfügt, kennt das Gefühl ohne Motivation zu sein und trotzdem zu wissen, was zu erledigen ist. Mitunter reicht es nicht für Kleinigkeiten, die im Alltag oder Job wichtig sind.

 

Kontakte pflegen verbraucht Lebensenergie - Numalytic-Methode

Kontakte

Soziale Kontakte benötigen unsere Lebensenergie. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies persönliche Treffen mit Gesprächen oder Telefonate sind. Die Antwort auf eine Nachricht kann nicht erfolgen, weil wir nicht wissen, was zu schreiben ist. Es fehlt die Energie, darüber nachzudenken.

Auch positive Kontakte sind bei Energiemangel nicht möglich. 

Geld

Ob wir viel oder wenig finanzielle Mittel haben, es verbraucht Energie. Viel Geld will mit viel Engagement verwaltet werden. Wenig Geld will auch mit viel Engagement verwaltet werden, wenn wir heute nicht wissen, ob es bis zum Ende des Monats reichen wird.

Wir kommen in Notlagen, weil ein Gerät defekt ist oder eine Reparatur für etwas ansteht. Eine nicht geplante Geldausgabe. Neue Sorgen verbrauchen Lebensenergie.

 

Zeit

Haben wir ausreichend Zeit für unsere Anliegen ist es meistens stressfrei zu erledigen. Sind es zu viele Aufgaben, die unseren Tag belasten, kommen wir schnell an eine Grenze, wenn die Energie nicht ausreicht. Die Herausforderung viele Dinge unter einen Hut zu bringen erzeugt Stress. Und Stress reduziert die Lebensenergie. 

Läuft uns die Zeit davon, weil zuviel zu erledigen ist, schaffen wir einen hungrigen Energiefresser.

 

Lernen

Etwas Neues lernen oder ausprobieren, verbraucht Energie. Auch wenn es spannend und interessant ist. Das wird erfahrbar, wenn wir trotz Energiemangel weiterhin versuchen nach Lösungen zu suchen, wo aktuell keine sein können. Die Vernunft sagt uns klar, wo eine Lösung für unser Problem zu finden ist. Aber nur wenn die Energie reicht, können kleine oder große Lösungen vollendet werden.

 

Weiterentwicklung nicht möglich

Blockade

Die Energie kann blockiert sein und wir können uns nicht weiterentwickeln. Wir bauen Mauern um uns herum auf. Es braucht dann erneut viel Energie, diese Mauern wieder abzubauen. Mittlerweile sind wir erschöpft und haben ein verletztes Ego aufgebaut. Ein weiterer Energiefresser. Wir bemerken vielleicht nicht einmal, dass wir uns immer weiter entfernen. Die Mauer versperrt die Sicht.

Energiefresser

Wer viel Energie gibt, andere Menschen unterstützt oder in Projekte investiert, hat irgendwann seinen Energietank aufgebraucht. Gibt es dafür keinen Ausgleich gehen wir direkt in eine Schieflage und die Lebensenergie geht ins Minus. Wer dies nicht bemerkt, hat einen unvorteilhaften Weg eingeschlagen.

Burn out

Das Thema Burn out ist verbreitet. Es ist bekannt, was das bedeutet. Und doch können nur Menschen das verstehen, die es erleben, die wissen, dass gerade nichts mehr geht. Alles ist eine Überforderung, weil die Energie fehlt. Resignation und Hoffnungslosigkeit sind weitere Energiebremsen. Es braucht Zeit und Wandel, diesen Zustand wieder zu verlassen.

Schleichender Prozess

Menschen verfügen über unterschiedlich viel Energie. Es gibt die aktiven und die passiven Personen.

Der Energielevel kann an verschiedenen Tagen hoch oder niedrig sein.

Phasenweise sind wir sehr unternehmungslustig, begeisterungsfähig und interessiert.

In anderen Phasen sind wir ausgelaugt, gestresst und wenig belastbar.

Junge Energie

Sind wir jung an Jahren und voller Energie, ist vieles leicht. Wir sind schnell, oft ungebremst in unseren Handlungen. Wer kennt das nicht: Im Nachhinein sind wir immer schlauer. Oder wir verstehen etwas als "Jugendsünde". Unerfahrenheit, Naivität und mangelnde Selbstkenntnis verleiten uns zu Aktivitäten, die manchmal unvorteilhaft für uns sind.

Da dies jedoch nicht ins Gewicht fällt, wenn wir diese unerschöpfliche Reserve an Energie haben, sind wir manchmal in dem Glauben, die Welt liegt uns zu Füßen.

Älter werden

Mit zunehmendem Alter zeigen sich Energiegrenzen schneller. Wir brauchen mehrere Tage, um uns von einer Aktivität zu erholen. Werte und Vorstellungen vom Leben verändern uns, neue Erfahrungen werden anders bewertet. Es findet ein Wandel statt.

Aber werden wir dadurch klüger?

Was ist damit gemeint?

Älter werden bewahrt uns nicht vor unvorteilhaften Entscheidungen. Das Alter ist keine Garantie für die persönliche Entwicklung.

Das kann sich beispielsweise in der Verhaltensweise zeigen, es einem jungen Menschen in Aussehen oder Leistung gleichzutun. Die eine Person bricht aus dem Leben aus und hinterlässt eine Spur der Verwüstung, um dann später wieder in das alte Schema zurückzukehren. 

Ältere Generationen berufen sich auch nach Lebensjahrzehnten noch auf Erziehungswerte der eigenen Eltern oder längst überholter Traditionen.

Ältere Menschen berufen sich auf ihre Erfahrung und können doch aufgrund des Alters im Vergleich zu jungen, unerfahrenen Menschen in überhebliche Denkweisen verfallen.

Mit zunehmendem Alter können körperliche Einschränkungen auftreten. Es kann erwartet werden, dass dieser Zustand von allen wahrgenommen wird. Das Alter ist der Grund für die Beanspruchung des Mittelpunkts in einem sozialen Umfeld.

Energieverbrauch nicht steuerbar?

Manchmal sind wir in Lebenslagen mit begrenzten Möglichkeiten. Es kann kein Zurück geben. Es geht nicht vorwärts. Blockaden sind vorhanden. Wir sitzen in einer Sackgasse und finden keinen Ausweg.

Objektiv betrachtet wird es Lösungen geben.

Daran müssen sich verschiedenen Personen beteiligen, wenn sich etwas ändern soll.

Subjektiv erscheint es aussichtslos, weil niemand eine Lösung bieten kann.


Hier sind wir an einen schwierigen Punkt angekommen.

Wollen wir uns nicht verändern?

Sind wir nicht bereit für eine Veränderung?

Sind wir gefangen im Ego oder sind wir Märtyrer?

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